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Ausgabe 04/2016

Ausgabe 04/2016
Autor:

Kosta Schinarakis,
Sarah Werner,
Nils Ehrenberg,
Sarah Dehm

Quelle:

KIT - Presse

Datum: 27.04.2016
KIT-Kompakt 04/16 - Tarnkappen, TEDx, Diversity-Management, Fertigungstechnik, Arm-Reich-Schere, Materialwissenschaften
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KIT-Kompakt - monatliche Pressenachrichten (Ausgabe 04/2016)

Mustermann,
 
heute erhalten Sie die aktuelle Ausgabe der monatlichen Pressenachrichten aus dem Karlsruher Institut für Technologie. Wir wollen Sie in kompakter Form über spannende Forschungsthemen informieren und würden uns freuen, wenn passende Nachrichten für Ihre redaktionelle Berichterstattung dabei sind. Gerne vermitteln wir Ihnen bei Bedarf weitere Informationen und Ansprechpartner. Um Beleg Ihrer Berichterstattung wird gebeten.

Freundliche Grüße
Ihre KIT-Pressestelle
 
Tarnkappe: Nur mit Tempolimit unsichtbar

Save-The-Date: TEDxKIT – Decisions and Future

Diversity-Management: Studie beleuchtet Situation in Deutschland

Additive Fertigung: Neues Innovation Center am KIT

Wirtschaftswissenschaften: Entwertung von Arbeit öffnet Arm-Reich-Schere
 

Materialwissenschaft: Video gibt Einblick in Forschung des KIT
 

Experte des Monats
Kunibert Lennerts: Immobilienmanagement

Gründer des Monats
cubuslab: Labormanagement

Tipps und Termine

Automatisierung, Unfallforschung, Flughäfen, Spracherkennung

 

Tarnkappe: Nur mit Tempolimit unsichtbar
 

Noch Vision, aber keine Science-fiction: Die Wellen von Erdbeben könnten nach dem Prinzip der Tarnkappe um Gebäude herum geleitet werden. (Bild: KIT)
In Science-Fiction-Filmen greifen Raumschiffe meist problemlos mit Über-Lichtgeschwindigkeit und mit perfekter Tarnkappe an. In Realität steht diesem Szenario nicht nur unsere Begrenztheit auf Lichtgeschwindigkeit und die Unmöglichkeit großformatiger Tarnkappen entgegen. Denn die relativistische Physik selber verhindert, dass sich Tarnkappen im Weltraumeinsatz nutzen ließen, wie ein Forscherteam mit KIT-Beteiligung kürzlich in der Zeitschrift Physical Review A vorstellte.

„Hierbei handelt es sich natürlich um ein Gedankenexperiment, das uns die physikalischen Grundlagen klarer macht“, erklärt Martin Wegener, der an den Instituten für Angewandte Physik und für Nanotechnologie des KIT forscht. „Einen praktischen Nutzen hat unser Ergebnis nicht – jedenfalls noch nicht.“ Auch wenn es für Science-Fiction-Fans ernüchternd sein mag: Schon bei einem Prozent der Lichtgeschwindigkeit würde das Licht, das ein Objekt umläuft, durch den Dopplereffekt zu stark in seiner Frequenz verschoben. Makroskopische Tarnkappen können schon in der Theorie nur bei einer bestimmten Frequenz oder in einem kleinen Frequenzbereich funktionieren. Selbst dann bricht jedoch der Tarneffekt bei hohen Geschwindigkeiten zusammen. „Das Raumschiff selbst könnte man zwar nicht erkennen, man sähe aber eine komische Verzerrung des Hintergrundes, so ähnlich wie bei der heißen Luft über einer Kerze“, erklärt Wegener. „Wenn man also bei Star Trek sieht, wie die Klingonen bei hoher Geschwindigkeit die Tarnung ihrer Raumschiffe aktivieren, kann das so nicht stimmen.“

Video-Porträt über Wegeners Forschung zu Tarnkappen und Metamaterialien:
youtube.com/watch?v=PthvzKSGuCk

Mehr Informationen zur Veröffentlichung :
wired.de/collection/latest/schade-tarnumhaenge-funktionieren-nicht-bei-lichtgeschwindigkeit

journals.aps.org/pra/abstract/10.1103/PhysRevA.93.013850

 
Bildunterschrift: Noch Vision, aber keine Science-fiction: Die Wellen von Erdbeben könnten nach dem Prinzip der Tarnkappe um Gebäude herum geleitet werden. (Bild: KIT)


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Save-The-Date: TEDxKIT – Decisions and Future

Entscheidungen und Zukunft – Decisions and Future. Unter diesem Motto findet die internationale Veranstaltungsreihe TEDx erstmals am KIT statt: am Sonntag, 5. Juni, 14 bis 19.30 Uhr, am Campus Süd des KIT. Die Medieneinladung mit Programm und Details zur Anmeldung erhalten Sie in den nächsten Wochen.

Wir alle müssen Entscheidung treffen – jeden Tag. Manche nur für den Moment, andere für die Zukunft. Wie machen wir das? Jede und jeder hat eigene und vielfältige Wege dafür. Bei TEDxKIT 2016 sprechen Menschen mit unterschiedlichen Hintergründen über kreative, innovative, mutige, entschlossene Entscheidungen. Zu den acht Rednern bei TEDxKIT gehört zum Beispiel der Teilchenphysiker Michael Feindt, der sich mit Verfahren zu algorithmenbasierter Entscheidungsfindung sehr erfolgreich selbstständig gemacht hat. Ob Regierungen die richtigen Entscheidungen nach Naturkatastrophen treffen, um der Bevölkerung geeignete Schutzeinrichtungen anzubieten, damit beschäftigt sich Bijan Khazai, Mitarbeiter des Center for Disaster Management and Risk Reduction Technology am KIT. Eine ganz persönliche Entscheidung traf Schoole Mostafawy, als sie als junge Frau den Iran verließ. Aber auch in Deutschland sieht sich die Kunsthistorikerin, Kuratorin des Badischen Landesmuseums und Kämpferin für Menschenrechte immer wieder wegweisenden Entscheidungen gegenüber.

TED begann 1984 in den USA als Konferenz, bei der Ideen aus Technologie, Entertainment und Design zusammenkommen sollten. Die inspirierendsten Vorträge werden in mehr als 40 Sprachen übersetzt und sind über YouTube weltweit zugänglich. 2009 öffnete sich die TED-Konferenz und ermöglichte unabhängigen Organisatoren, eigene Konferenzen unter dem Namen TEDx zu veranstalten.

Webseite der Veranstaltung:
tedxkit.de

Mehr Informationen zur Reihe TEDx:
ted.com/about/programs-initiatives/tedx-program


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Diversity-Management: Studie beleuchtet Situation in Deutschland

Lesbisch, schwul, bi- oder transsexuell am Arbeitsplatz? In wenigen Unternehmen wird die „Vielfalt“ bewusst gelebt. Die Angestellten berichten eher von Diskriminierung im Alltag. Zu diesem Schluss kommt eine Umfrage des KIT in Unternehmen, die nun auch auf den Webseiten der Antidiskriminierungsstelle des Bundes vorgestellt wird.

„Vielfalt kann einem Unternehmen Vorteile beispielsweise in Bezug auf Innovationen oder eine gesteigerte Motivation bringen. Vielfalt kann aber genauso zu Diskriminierung führen, wenn die Rahmenbedingungen nicht stimmen“, erklärt Kerstin Fehre vom Institut für Unternehmensführung des KIT. Ziel der Studie war es, aus der Innen-Perspektive zu erfahren, welche Maßnahmen in den Unternehmen angeboten werden und wie sich diese auf die Steigerung von Karrierechancen und Mitarbeiterzufriedenheit auswirken. Festzustellen ist, dass die meisten Unternehmen den Anforderungen einer vielfältigen Arbeitnehmerschaft größtenteils noch nicht gerecht werden. Am häufigsten werden Benachteiligungen bei Lohn-­ und Karrierefragen genannt, dicht gefolgt von Diskriminierung aufgrund sexueller Identität. Die Forscher haben rund 360 Teilnehmer befragt, von denen etwas mehr als die Hälfte schwul waren. Die Studie wurde am Institut für Unternehmensführung des KIT unter der Leitung von Herrn Professor Hagen Lindstädt durchgeführt.

Newsletter-Meldung der Antidiskriminierungsstelle des Bundes: antidiskriminierungsstelle.de/SharedDocs/Kurzmeldungen/DE/2016/nl_02_2016/nl_02_gastkommentar.html?nn=6569166

Zu den Studienergebnissen:
ibu.kit.edu/img/content/sexId.pdf


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Additive Fertigung: Neues Innovation Center am KIT

Eine innovative Fertigungstechnik erforscht das KIT zusammen mit dem Industriepartner Arburg: Das Kunststoff-Freiformen kombiniert die hohe Bauteilqualität der Spritzgussfertigung mit der Flexibilität der additiven Fertigung und ermöglicht so die kosten- und rohstoffeffiziente Herstellung von Einzelstücken und Kleinserien. Für detaillierte Prozessuntersuchungen der additiven Fertigungsanlage „freeformer“ und die Weiterentwicklung von Anlage und Prozess hat das KIT mit seinem Partner das Arburg Innovation Center (AIC) in Karlsruhe gegründet.

„Hier arbeiten Wissenschaft und Industrie zusammen, um Innovationen bis zur Markteinführung umzusetzen“, erklärt Jürgen Fleischer, Professor am wbk Institut für Produktionstechnik des KIT. Im AIC stehen neben einer „Allrounder 320 c“-Spritzgussmaschine und einem 6-Achs-Knickarmroboter für die Verkettung verschiedener Prozesse auch zwei freeformer der Firma Arburg, die Bauteile schichtweise herstellen: Ein Spritzgusssystem trägt den verflüssigten Werkstoff Tropfen für Tropfen auf einen beweglichen Objektträger, bis die gewünschte Form erreicht ist. „So ist eine effiziente Produktion von Einzelstücken und Kleinserien möglich. Da die Nachfrage nach individualisierten Produkten zukünftig weiter zunehmen wird, bietet das Verfahren großes Potenzial“, sagt Fleischer.

Mehr Informationen unter:
www.wbk.kit.edu/2762.php


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Wirtschaftswissenschaften: Entwertung von Arbeit öffnet Arm-Reich-Schere

Die Kluft zwischen Arm und Reich ist in den meisten Ländern – auch in Deutschland – in den letzten 25 Jahren gewachsen. Um die Gründe für die steigende Ungleichheit zu finden, hat eine Arbeitsgruppe am KIT die Wirtschaftsdaten der G7-Staaten und Dänemarks ausgewertet. Ihr in einem Working Paper nun veröffentlichtes Ergebnis: Die steigende Ungleichheit ist eine Folge der Entwertung von Arbeit.

„Vor 30 Jahren konnte sich ein Arbeiter mit mittlerem Gehalt mit Mühe einen PC leisten. Heute reicht das Geld für vier PCs, die sehr viel schneller sind“, erläutert Andranik Tangian, Professor am ECON, dem Institut für Volkswirtschaftslehre des KIT. „In vier PCs stecken heute aber wegen verbesserter Produktionstechnologien weniger Arbeitsstunden als in einem einzigen PC vor 30 Jahren. Was sich also wie eine gesteigerte Kaufkraft anfühlt, ist in Wirklichkeit eine Entwertung von Arbeit: Für das mit eigener Arbeit verdiente Geld bekommt man heute weniger Arbeitsäquivalente Anderer als noch vor 30 Jahren.“ Der „Gewinn“ lande zuungunsten der Löhne aufseiten des Kapitals und damit in den Taschen der Reichen, die Schere zwischen Arm und Reich öffnet sich weiter. „Ein Mittel dagegen sind Steuern wie in Dänemark, wo die Ungleichheit gering ist, weil hohe Steuern die Motivation zur Kapitalanhäufung verringern“, sagt Tangian.

A. Tangian, M. Arnold, N. Cremer, N.Klečka, Ch. Rörig, Devaluation of one's labor in labor-commodities-money-commodities-labor exchange as a cause of inequality growth, Working Paper Series in Economics, 87, KIT, econpapers.wiwi.kit.edu/downloads/KITe_WP_86%20(1).pdf


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Materialwissenschaft: Video gibt Einblick in Forschung des KIT

Leichtere Autos, effiziente Batterien oder smarte Sensoren: Die Erkenntnisse der Materialforscher finden ihren Weg in unseren Alltag. Am KIT widmet sich das Institut für Angewandte Materialien IAM den wachsenden technischen Herausforderungen an Werkstoffe und liefert Impulse für neue Materialien. Im neusten Video seiner Reihe MRS TV stellt die internationale Materials Research Society das IAM und seine Forscher vor.

Das IAM bündelt die in großer Breite am KIT vorhandenen Forschungskompetenzen von der Werkstoffprozesstechnik über die Materialcharakterisierung und –prüfung bis zur Materialtheorie. Es leistet maßgebliche Beiträge zur Forschung des KIT in den Bereichen Energie, Information und Mobilitätssysteme und verfolgt einen interdisziplinären und mehrskaligen Ansatz in der Materialforschung, vom atomaren Aufbau bis zur Funktion im Produkt. Es schlägt dabei die Brücke von der Materialentwicklung über die Prozesstechnologie bis zur Systemintegration. Die rund 450 Mitarbeiter des IAM verfügen über breite methodische Kompetenzen in den Bereichen Herstellung und Verarbeitung, Charakterisierung und Simulation. MRS TV stellt in seiner Sendereihe führende Forschungsinstitute der Materialforschung aus aller Welt vor.

Video-Portrait des IAM:
youtube.com/watch?v=O8V8uRR8q_Q

Website des IAM:
iam.kit.edu


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Experte des Monats
Immobilienmanagement: „Krankenhäuser und Pflegeheime sind Einrichtungen mit einem überdurchschnittlich hohen Energieverbrauch“, erläutert Kunibert Lennerts vom Institut für Technologie und Management im Baubetrieb des KIT. Beispielsweise verbraucht ein Krankenhaus pro Bett in etwa so viel Energie wie zwei Einfamilienhäuser. „Hier liegen Einsparpotentiale von bis zu 30 Prozent verborgen.“ Etwa durch Investitionen in technische Anlagen und Gebäudehülle sowie durch effiziente Betriebsführung. Mit dem „Energie-Quick-Check“ bietet Lennerts Betreibern von Gesundheitsimmobilien online, eine schnelle und kostenlose Möglichkeit, die eigenen Einsparpotentiale auszuloten. Mehr Informationen: tmb.kit.edu/1144_2933.php


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Gründer des Monats
Labormanagement: Jedes Labor ist individuell, denn jeder Forscher hat sein eigenes spezielles Forschungsziel. Dennoch lassen sich viele Arbeitsabläufe automatisieren, gerade im Messprozess und im Umgang mit Messdaten. Die Software und Hardware der KIT-Ausgründung cubuslab vernetzt einfach, flexibel und sicher einzelne Laborgeräte herstellerunabhängig zu einem größeren System. Manueller Datentransfer gehört damit der Vergangenheit an. Mit den automatisierten Arbeitsabläufen gewinnen Forscher in Wissenschaft und Industrie wieder Zeit für die wesentlichen Forschungsaufgaben. Mehr Informationen: kit-gruendernews.de/tag/cubuslab-gmbh


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Tipps und Termine
Technologieforum talKIT
10. bis 12. Mai 2016, KIT-Campus Süd
Themen: Automatisierung, Anthropomatik, Technologie
talkit.eu
 
Verkehrswissenschaftliches Kolloquium
Vortrag: "Getötete im Straßenverkehr – Maßnahmen gegen die Stagnation"
Siegfried Brockmann, Unfallforschung der Versicherer (UDV)
31. Mai 2016, 16:00 Uhr, KIT-Campus Süd
ifv.kit.edu
 
Verkehrswissenschaftliches Kolloquium

Vortrag: „Kapazitative Entwicklung von Fluggastanlagen“
05. Juli 2016, 16:00 Uhr, KIT-Campus Süd
Lars Schwickert, Fraport AG
ifv.kit.edu
 
interACT 25

14. – 16. Juli 2016, Baden-Baden
Themen: Spracherkennung, Automatisierte Übersetzung, Mensch-Maschine-Interaction
interact25.org

Weitere Termine finden Sie im
KIT-Veranstaltungskalender


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Das Karlsruher Institut für Technologie (KIT) verbindet seine drei Kernaufgaben Forschung, Lehre und Innovation zu einer Mission. Mit rund 9 300 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sowie 25 000 Studierenden ist das KIT eine der großen natur- und ingenieurwissenschaftlichen Forschungs- und Lehreinrichtungen Europas. 

KIT – Die Forschungsuniversität in der Helmholtz-Gemeinschaft

 
 
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Tel.: +49 721 608-41956
Fax: +49 721 608-43658
E-Mail: schinarakis@kit.edu

 
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